Gerüchte über Feng Shui

Der Spiegel spielt im Feng Shui eine ganz wesentliche Rolle. Häufig ist es auch gerade der Spiegel, der als Beispiel zur Verdeutlichung der Feng Shui Lehre herangezogen wird. Von Laien werden dabei aber häufig elementare Inhalte falsch gedeutet und damit Irritationen geschaffen.

Grundsätzlich ist es richtig, dass der Spiegel immer eine Verstärkung dessen bedeutet, was sich darin spiegelt. Sei es nun die Ordnung oder Unordnung in einem Raum, das Chi oder auch andere Dinge. Gerne genutzt wird hier das Beispiel, dass ein Spiegel niemals gegenüber einer Eingangstür aufgehangen werden sollte. Denn das Chi wird dadurch wieder hinauskomplementiert.

Auch über das Badezimmer gibt es so einige Geschichten aus dem Feng Shui. Der Deckel der Toilette beispielsweise sollte immer geschlossen werden, da hierüber das Geld abfließt. Richtig ist, dass im Badezimmer natürlich das Element Wasser dominierend ist. Die Zu- und Abläufe, die Dusche, das Waschbecken, die Toilette – überall Wasser und Wasser sammelt Chi. Fließt das Wasser ab, fließt auch Chi ab. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass man hier nur wenig Zeit verbringt. Viele Menschen, die von Feng Shui gelesen haben, fühlen sich besser, wenn die Tür zum Bad geschlossen ist. Das kann dann jeder so handhaben, wie er es möchte.

Denn Feng Shui soll sich im Grunde recht unkompliziert in den Alltag übertragen lassen. Nur so wird es möglich, den Gedanken auch zu leben. Wer sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, wird sicherlich viele Elemente aufnehmen und die Wohnung entsprechend umgestalten. Ein Neubau ist aber dennoch nicht anzuraten. Interessant in diesem Zusammenhang übrigens auch, dass es mittlerweile Wellnesshotels gibt, die sich auch mit Feng Shui befassen und ihre Einrichtung entsprechend abstimmen.


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